Initiative »Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf« Gegen Geschichtsrevisionismus und Faschismus, den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf blockieren

Blockaden

Blockaden sind Teil des "Zivilen Ungehorsams". Unter diesen Begriff fällt das gemeinsame bewusste übertreten von Regeln, um auf massive gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen und diese zu überwinden. Die Geschichte des Zivilen Ungehorsams geht bis in die Antike zurück. Bis heute ist Ziviler Ungehorsam eine wichtige politische Beteiligungsform. Durch Zivilen Ungehorsam wurde beispielsweise die rassistische "Rassentrennung" in den USA erfolgreich bekämpft.

Sitzblockade gegen einen Aufmarsch in Dresden

Ziviler Ungehorsam in Form einer Sitzblockade gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011

In Bad Nenndorf gab es in den vergangenen Jahren verschiedene Blockade- und Ankettaktionen um den Naziaufmarsch zu stoppen. Ermutigt durch den Erfolg, mit dem durch Massenblockaden an vielen Orten Naziaufmärsche verhindert werden konnten, gründete sich 2012 die Initiative "Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf". Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, öffentlich zu Blockaden aufzurufen und mit möglichst großen Blockaden den Aufmarsch in Bad Nenndorf unmöglich zu machen.

Nachdem im Jahr 2012 durch mehrere Blockadeaktionen die Anreise der Nazis massiv erschwert wurde, konnte 2013 erstmals eine Massenblockade mit über 600 Menschen direkt auf der Aufmarschstrecke errichtet werden. Dank dieser Entschlossenheit und weiterer, individueller Ankettaktionen, zog sich die Räumung der Polizei über Stunden hin und die Nazis mussten umdrehen.

Warum Ziviler Ungehorsam so wichtig ist und weitere Infos zur Rolle von Blockaden gegen Naziaufmärsche: